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Die süße Osterzeit genießen – auch mit Diabetes

Schokohasen, Krokant- und Marzipaneier: Da kann keiner widerstehen.

Auch Menschen mit Diabetes dürfen ins süße Osternest greifen, aber bitte mit Bedacht.

Zum Glück sind die Zeiten vorbei, in denen für Diabetiker strenge Ernährungsvorschriften und Verbote galten. Auch Zucker ist erlaubt. Es spricht also grundsätzlich nichts dagegen, an Ostern genussvoll ins Schokoei zu beißen. Soweit die gute Nachricht.

Die Einschränkung: Menschen mit Diabetes sollten es mit dem Naschen nicht übertreiben. Ein Grund dafür: Marzipan, Pralinen und Co. sind echte Zuckerbomben. Und Zucker lässt den Blutzuckerspiegel rasch in die Höhe klettern. Zwar sollten Typ-2-Diabetiker rund die Hälfte der täglich benötigten Energiemenge in Form von Kohlenhydraten essen, dabei allerdings sogenannte komplexe Kohlenhydrate bevorzugen, wie sie zum Beispiel in Vollkornbrot, Kartoffeln und Gemüse stecken. Im Gegensatz zu Haushaltszucker werden diese langsam aus dem Darm ins Blut abgegeben und lassen den Blutzuckerspiegel nicht so schnell steigen.

Diabetiker, die Insulin zu den Mahlzeiten spritzen, müssen den Kohlenhydratgehalt der Naschereien im Blick behalten. So können sie die Insulinmenge richtig anpassen.

Faustregel: Ein Riegel Schokolade (20 g) entspricht etwa einer Kohlenhydrateinheit (KE) – und somit rund zehn Gramm Kohlenhydraten.

Weitere Informationen rund um die Behandlung von Diabetes mellitus erhalten Sie auch in Ihrer Apotheke vor Ort.

Foto: merklicht.de/stock.adobe.com



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