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Kopfläuse: Ist da jemand?

Das große Krabbeln bringen Kinder oft aus dem Kindergarten oder der Schule mit. Erkennungszeichen von Kopfläusen sind, neben dem Juckreiz, ihre gelbbraunen Eier und weißen Eihüllen, Nissen genannt. Sie kleben an den Haaren, vorzugsweise an den Schläfen, hinter den Ohren und im Nacken. Am schnellsten sind sie mit einem Nissenkamm in nassem Haar aufzuspüren. Dazu eine Pflegespülung auftragen und Strähne für Strähne durchkämmen. Die Eier bleiben in den engen Zinken hängen und sind beim Ausstreichen auf einem weißen Küchentuch gut zu erkennen.

Effektiv ohne Gift

Anti-Läuse-Mittel mit neurotoxischen Wirkstoffen machen Läusen zwar den Garaus, können aber die sensible Kopfhaut reizen. Zudem entwickeln die Krabbeltiere zunehmend Resistenzen gegen die gängigen Mittel. Ganz ohne Gift kommen Präparate mit dem Wirkstoff Dimeticon aus. Die ölartige Substanz wirkt physikalisch, indem sie die Atemwege der Läuse verklebt. Die mechanische Entfernung, das wiederholte Auskämmen mit einem Nissenkamm, ist sehr effektiv und ergänzt jeden Wirkstoff optimal.

Mehr Informationen zur Anwendung und persönliche Beratung erhalten Sie in Ihrer Apotheke.

Foto: Voyagerix/stock.adobe.com



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