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Äpfel – für die einen so lecker...

Anfang August werden die ersten Apfelsorten geerntet. Herrlich knackiges Obst, das in der Küche den Klassiker gibt für Kuchen und Gelees. Was für die einen so lecker daherkommt, birgt für Menschen mit einer Apfelallergie Probleme. Zumeist reagieren sie auch auf Pollen von Birke, Erle und Hasel (Kreuz-Allergie). Die Eiweißproteine sind so ähnlich, dass das abwehrende Immunsystem sie nicht auseinanderhalten kann und die bekannten allergischen Reaktionen auslöst.

Doch hier kommt die gute Nachricht: Die alten, traditionellen Apfelsorten hierzulande scheinen besser verträglich zu sein als Neuzüchtungen. Zu ihnen gehören zum Beispiel Boskoop oder Goldparmäne.

Apfelallergiker sind auf der sicheren Seite, wenn sie einen Apfel nach Verarbeitung zu Mus, Kompott oder gebacken genießen. Durch Hitze werden die Allergene beseitigt. Diese sitzen in oder direkt unter der Schale, so dass ein geschälter Apfel verträglicher sein kann als ein ungeschälter. Für Kreuz-Allergiker ist es ratsam, frisches Obst eher in der pollenfreien Zeit zu genießen.

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