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Die Haut älterer Menschen kann auf Medikamente reagieren

Wer im fortgeschrittenen Alter trotz optimaler Körperpflege unter Hautbeschwerden leidet, die er oder sie vorher nicht kannte, sollte dies unbedingt beim nächsten Apothekenbesuch ansprechen. Hautveränderungen können nämlich auch eine Folge der Einnahme von Medikamenten sein, selbst wenn diese jahrelang gut vertragen wurden. Denn durch den altersbedingt verlangsamten Stoffwechsel verbleiben Medikamentenwirkstoffe länger im Körper, und auch die Wechselwirkungen verschiedener Medikamente sind im Alter intensiver als bei jüngeren Menschen.

Um dem Auslöser für aufkommende Hautprobleme auf die Spur zu kommen, vereinbaren Sie am besten einen Beratungstermin mit Ihrem Apotheker. Bringen Sie zu diesem Termin alle rezeptpflichtigen und auch die frei verkäuflichen Medikamente mit, die Sie zur Zeit einnehmen. Durch eine Medikationsanalyse kann Ihr Apotheker dann feststellen, welche Medikamente sich nicht miteinander vertragen, und welche Medikamentenkombination zu den Beschwerden führt. Ist die Ursache gefunden, kann der Apotheker dann in Absprache mit dem behandelnden Arzt die Medikamententherapie optimieren. Entweder müssen einzelne Medikamente durch besser verträgliche ersetzt werden, es kann aber manchmal sogar schon reichen, einfach die Einnahmezeitpunkte der einzelnen Medikamente zu verändern.

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