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Unsere besten Freunde

Kaninchen mögen keine Sonne!

Aufgrund ihrer Anpassung an ihren natürlichen Lebensraum sind Kaninchen extrem hitzeempfindlich. Denn ihr kuscheliges Fell hält auch im Hochsommer warm. Zudem besitzen diese Tiere keine Schweißdrüsen, um ihre Körperwärme zu regulieren. Sie sind lediglich in der Lage, über ihre Ohren etwas Wärme abzugeben. Daher verbringen wild lebende Kaninchen heiße Sommertage am liebsten in ihren kühlen Kaninchenbau, wo sie sicher vor der Tageshitze geschützt sind.

Kaninchenhalter, die ihre Tiere im Freien halten, sollten daher unbedingt darauf achten, dass die kleinen Langohren jederzeit die Möglichkeit haben, sich in ein kühles Versteck zurückzuziehen. Erste Anzeichen für eine Überhitzung sind Unruhe und eine schnellere Atmung, die Tiere legen sich flach auf den Boden und zittern. Da der Körper von Kaninchen schnell austrocknet, kommt es im Weiteren zu Kreislaufversagen, Krämpfen und Bewusstlosigkeit, dann meist mit tödlichen Folgen.

Eine Überhitzung ist immer ein lebensbedrohlicher Notfall, und der Patient gehört in jedem Fall sofort in tierärztliche Behandlung! Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sind die richtige Wahl des Käfigstandortes und das Einrichten von Kühlmöglichkeiten unabdingbar, ebenso wie frei verfügbares Trinkwasser.

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