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Sudoku-spezial

Fitness-App statt Physiotherapeut?

Weltweit stehen über 400.000 Apps aus den Bereichen Medizin und Gesundheit in den App-Stores zum Download bereit. Das Problem: Bisher gibt es noch keine staatliche Institution, die diese Datenflut überwacht und die angebotenen Inhalte auf ihre medizinische Korrektheit und Unbedenklichkeit überprüft. Zudem ist ihr medizinischer Nutzen bisher kaum belegt. Hinzu kommt, dass die meisten Anbieter solcher Programme gar nicht aus dem Gesundheitsbereich kommen und viele Apps daher den Erwartungen ihrer Nutzer kaum oder sogar gar nicht entsprechen.

Wer also beim Sporteln auf digitale Hilfe zurückgreifen möchte, sollte sich seine App der Wahl vor der Benutzung genau ansehen. Eine seriöse App zeichnet sich vor allem durch Transparenz aus: Wie finanziert sie sich, wer steckt dahinter? Wird die App erkennbar regelmäßig aktualisiert und sind die Inhalte fachlich geprüft und mit Quellenangaben versehen? Sind gesundheitsbezogene Informationen werbefrei?

Sind Sie sich hinsichtlich der Seriosität einer App nicht sicher, dann sollten Sie sich vor dem Training von Ihrem Arzt oder einem Sportphysiotherapeuten beraten lassen, welche App sich für Ihr individuelles Training am besten eignet.

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